Itamaracá liegt an der Nordküste von Pernambuco nahe der Stadt Recife. Die Insel verzaubert Besucher mit elf herrlichen Stränden und ihrer unglaublichen Schönheit. Ihre Geschichte prägen
holländische und portugiesische Einflüsse. Die Tupi-Indianer gaben ihr den Namen „Itamaracá", was „singender Stein" bedeutet.
Weiße, traumhafte Strände prägen das Bild der Insel. Der Praia do Forte Orange sticht als bekanntester Strand hervor. Dort steht auch die Festung als historisches Wahrzeichen und beliebtes
Fotomotiv. Zur Insel gehört auch das kleine Eiland „Coroa do Avião", und die alte Siedlung „Vila Velha" krönt den höchsten Punkt der Insel. Besucher genießen von dort einen spektakulären Blick
über die gesamte Insel und Küstenlandschaft.
Der Nordosten Brasiliens entwickelte sich im 17. Jahrhundert zur Hochburg des Zuckerhandels. Die Niederländer eroberten 1630 Pernambuco. Ihre Truppen errichteten in Recife neue
Befestigungsanlagen. Die Insel Itamaracá spielte eine entscheidende Rolle bei der militärischen Kontrolle und dem Handel zwischen Olinda und Recife.
Steyn Callenfels baute das Fort Orange. Der niederländische Offizier verwendete 1631 Lehm und Steine für den Bau und benannte die Festung nach dem holländischen Herrscherhaus Oranien. Nach den
Schlachten von Guararapes und dem Rückzug der Holländer übernahmen portugiesisch-brasilianische Truppen das Fort und erneuerten es mit Steinmauern.
Am Praia do Forte Orange steht die Holländische Festung. Sie beherbergt ein Museum, Kunsthandwerkläden und eine Kapelle.
Die Festungsmauern bieten einen spektakulären Ausblick auf den Strand und die Sandbank Coroa do Avião.
Mit elf verschiedenen Stränden von ruhig bis lebhaft bietet Itamaracá vielfältige Möglichkeiten. Ein weiteres highlight, sind die natürlichen Pools, die sich mitten in den Riffen gebildet haben.
Boote bringen Besucher zu diesen Pools mit dem kristallklaren Wasser.
Nach dem Strand lohnt sich ein Abstecher nach Vila Velha, einer der ältesten Orte Pernambucos. Die erste Kapelle entstand hier 1526. Bis heute prägen koloniale Häuser das Ortsbild. Die Ruinen der
Kirche Rosário dos Pedras beeindrucken jeden Besucher. Der Holländische Wanderweg lockt die Besucher mit bunten Schmetterlingen und prächtigen Riesenfrüchten. Seine Aussichtspunkte bieten
faszinierende Einblicke auf Mangroven, Flüsse und Strände.
Ein Tribut an Itamaracá von Reginaldo Rossi. "Insel der Träume, des Lichts und der Farben", wie er sie besingt.